Neue Gesetze und Änderungen ab 1. Juli 2021

Neue Gesetze und Änderungen ab 1. Juli 2021

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung, neue Überbrückungshilfe – und was sonst noch für Sie als Arbeitgeber ab 1. Juli 2021 wichtig sein könnte, haben wir für Sie zusammengefasst. Allerdings nicht mit Anspruch auf Vollständigkeit!



Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung: Schluss mit Home Office Pflicht

 

Arbeitgeber müssen es ihren Beschäftigten ab Juli nicht mehr ermöglichen, im Home Office zu arbeiten. Das bedeutet auch: Arbeitnehmer müssen ein entsprechendes Angebot ihres Arbeitgebers nicht mehr annehmen.

 

Dennoch keine vollen Büros: Arbeitgeber müssen weiterhin die betriebsbedingten Kontakte und die Anzahl an Mitarbeitern in einem Raum auf ein Minimum senken. Arbeitgeber sind zudem weiterhin verpflichtet, auch im Juli ihren Arbeitnehmern, die nicht im Home Office arbeiten können oder wollen, mindestens zwei Corona-Tests pro Woche anzubieten.



Überbrückungshilfe III Plus

 

Um die Folgen des Corona-Lockdowns abzumildern, laufen die Programme zur Corona-Wirtschaftshilfe weiter. Am 1. Juli 2021 startet mit der „Überbrückungshilfe III Plus“ ein neues Programm. Diese greift Unternehmern vor allem mit höheren Zuschüssen für die Personalkosten unter die Arme, um ihnen den Wiedereinstieg nach dem Lockdown zu erleichtern.



Pfändungsschutz: Höhere Freigrenzen

 

Wer einen Arbeitnehmer beschäftigt, dessen Arbeitseinkommen gerichtlich gepfändet wird oder der in einem Insolvenzverfahren steckt, muss beachten: Zum 1. Juli 2021 wird die Pfändungsfreigrenze angehoben – und zwar von bislang 1.179,99 Euro auf 1.252,64 Euro. Dieser als „unpfändbares Arbeitseinkommen“ bezeichneter Betrag ist der gesetzliche gesicherte Betrag, den Gläubiger nicht einfordern dürfen und der vor einer Pfändung geschützt ist. Für Schuldner mit Unterhaltspflichten steigt die Freigrenze nach der Zahl der Kinder. Die genauen Beträge sind im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.



Keine Zollfreigrenze im Onlinehandel mehr

 

Für Waren, die nicht aus der EU eingeführt werden, gibt es ab 1. Juli keine Freigrenze mehr. Bislang lag diese bei 22 Euro.

 

Das bedeutet: Wenn Sie ab 1. Juli 2021 Waren online aus einem Drittland bestellen (z.B. USA, Großbritannien, China) fallen dafür unabhängig vom Warenwert Einfuhrabgaben an und die Waren müssen beim Zoll angemeldet werden. Aber kein Stress: In aller Regel übernimmt das der Kurierdienst für Sie und zahlt auch die Einfuhrgebühren. Sie als Käufer (= Rechnungsempfänger) bezahlen die Gebühren bei Lieferung an den Postboten zurück.


Der Zoll stellt auf seiner Website mehr Infos zur Verfügung.

 

Sprechen Sie uns an: 49 (0) 345 – 22580-441

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