Asbestsanierung: Der krebserzeugende Baustoffe verlangt besondere Sicherheitsvorkehrungen

Pressemitteilung

Teutschenthal, 20.02.2019 - Einst war Asbest begehrter Baustoff, weil feuerfest, äußerst stabil und billig. Seit einigen Jahren ist aber bekannt: Er ist lebensgefährlich. Tatsächlich findet sich in 60 Prozent aller vor 1990 gebauten Häuser noch heute Asbest: in Dächern, Trennwänden, Fassaden, Fensterbänken, Heizungen, sogar in Blumentöpfen. Damals wusste es keiner, aber die Fasern verursachen schwerwiegende Erkrankungen der Atemwege – meist erst 30 bis 40 Jahre, nachdem sie eingeatmet wurden.

 

Gefährlich sind vor allem kleinste, freigesetzte Fasern, die eingeatmet werden. Sie dringen tief in die Lunge ein, schädigen das Gewebe dauerhaft und führen zu Erkrankungen wie Lungenasbestose, Mesotheliom, ein Bauchfelltumor, der ausschließlich durch Asbest hervorgerufen wird, Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs. „Wurden die Fasern während der Arbeit eingeatmet, erkennen die Berufsgenossenschaften diese Fälle als Berufskrankheiten an. Allerdings liegt die Beweispflicht, dass die Erkrankung aufgrund des Asbestes verursacht wurde, beim Antragsteller. Deshalb raten wir Handwerkern, sich zwingend bei Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu schützen“, sagt Tim Olaf Böl, Fachberater bei Team Direkt.

 

Der Seminarleiter für staubfreies Arbeiten betont, dass ein Atemschutz dabei nur die obligatorische, persönliche Schutzausrüstung darstellen darf. „Sie allein ist keinesfalls ausreichend. Benötigt wird eine zusätzliche technische Ausrüstung, die den gefährlichen Asbeststaub unmittelbar an seiner Entstehungsstelle und im Arbeitsumfeld absaugt. Denn die feinen, winzigen Asbestfasern schweben bis zu 7 Stunden in der Luft und können in dieser Zeit eingeatmet werden“, so Böl. Ebenfalls können die feinen Asbestfasern an der Kleidung hängen bleiben und so weitergetragen werden.

 

Deshalb müssen bei Arbeiten im Umfeld der Asbestsanierung zusätzlich Baustaubsauger und Luftreiniger eingesetzt werden, die den höchsten Anforderungen an den Schutz der Gesundheit entsprechen. „Das sind bei Bau-Staubsaugern Sicherheitssauger der Staubklasse H mit der Zusatzqualifikation Asbest und bei Luftreinigern Geräte mit HEPA-13 Filterleistung“, bringt es Böl auf den Punkt. Der Nilfisk ATTIX 33-2H IC Asbest ist ein solcher Baustaubsauger. Dieser Trockensauger der Staubklasse H verfügt über die Zusatzqualifikation „Asbest“ nach der TRGS 519 sowie über eine einzigartige 3-stufige Filtration. So befindet sich neben dem Sicherheitsfiltersack und dem PTFE-Flachfaltenelement ein zusätzlicher HEPA Filter, der die kleinsten und somit gefährlichsten Partikel sicher abscheidet. „Der Nilfisk ATTIX 33 lässt sich, wie jeder Baustaubsauger, ganz leicht an das handgeführte Arbeitsgerät anschließen. Somit wird der Staub direkt an seiner Entstehungsstelle abgesaugt“, ergänzt Böl.

 

Luftreiniger werden zusätzlich eingesetzt, um auch die Umgebungsluft im Arbeitsbereich zu reinigen und zu verhindern, dass sich der Staub in angrenzende Räume oder Bereiche ausbreitet. Denn eine vollständige Erfassung des Staubs durch Baustaubsauger ist kaum möglich. Insbesondere beim Abschlagen von Fliesen und Putzen, bei Strahl- und Putzarbeiten, bei Umbauarbeiten und Abbrucharbeiten sowie bei Stemm-, Schleif-, und Fräsarbeiten gelangt immer auch Staub in die Raumluft. „Je nach Bedarf und Größe einer Baustelle gibt es verschiedene H-13 klassifizierte Luftreiniger, die die aktuellen Asbest-Anforderungen erfüllen. Dazu gehört beispielsweise der Pullman Ermator A1000 mit HEPA 13-Filter. Er eignet sich bis zu einer Raumgröße von 17 m² und bringt zwei Luftstromgeschwindigkeiten von 500 m³/h und 1000 m³/h mit“, empfiehlt Böl. Eine Nummer größer geht es mit dem PullmanErmator A2000 mit HEPA 13-Filter. Er schafft eine Leistung von bis zu 2000 m³/h und ist empfohlen bis zu einer Raumgröße von 31 m².

  

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