Sanieren bei laufendem Betrieb: Vorsicht Feinstaub - Staubemission durch Abschirmen, Aufsaugen und Filtern verhindern

Pressemitteilung

Teutschenthal, 17.07.2018 – Ob Kita, Museum, Seniorenheim oder Anwaltskanzlei: Immer häufiger werden Gebäude während des laufenden Betriebs umgebaut. Dabei ist die Renovierung oder Sanierung unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs eine Herausforderung nicht nur für Bauherren, sondern auch für ausführende Handwerker. Denn sie bedeutet einen Mehraufwand und Belastung für alle Beteiligte im Vergleich zur Sanierung von nicht genutzten Gebäuden.

Denn dabei müssen nicht nur sämtliche sicherheitstechnische Belange wie ein weiterhin funktionierender Brandschutz, eine Heizung, Lüftung, Elektro- und Sanitäranlagen, während der Bauarbeiten für die Nutzer gewährleistet sein. Auch Beeinträchtigungen durch Staub und Schmutz müssen weitgehend vermieden werden: „Durch Schleifen, Bohren und Sägen entstehen viel Staub und Schmutz, die schnell und wirksam abgeschottet werden müssen, damit sie sich nicht im gesamten Raum oder Gebäude ausbreiten. Insbesondere Feinstaub dringt nicht nur in jeden Winkel und führt zu nur schwer zu entfernenden Verschmutzungen. Von ihm geht auch eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsbelastung aus, der sowohl die ausführenden Handwerker als auch der Bauherr und dessen Beschäftigte und Kunden ausgesetzt sind“, benennt Tim Olaf Böl von Team-Direkt (www.team-direkt.de) das Problem.

Erste Maßnahme zur Reduzierung von Staub muss es nach Ansicht des Experten sein, Besen und Schaufel von der Baustelle zu verbannen. Denn durch kehren wird der gefährliche Feinstaub nur aufgewirbelt und verbleibt über Stunden in der Umgebungsluft: „Die ganz feinen Stäube, wie zum Beispiel Quarzstaub, sind gerade einmal 1 bis 2 μm groß und brauchen bis zu sieben Stunden, um einen Meter abzusinken. In der Zwischenzeit wird er von gesamten Schicht eingeatmet“, verdeutlicht Böl und nennt Konsequenzen: „Gerade sie sind aber hochgefährlich, da sie sich in der Lunge festsetzen und zu einer Staub­lungen­erkrankung und sogar zu einem Lungenkrebs führen können.“

Als Lösung schlägt er den Einsatz von Bau-Entstaubern vor, die anfallenden Feinstaub schon an der Entstehungsstelle aufsaugen. Eine Ausbreitung von Staubemissionen wird dadurch verhindert. „Es sollte darauf geachtet werden, dass die Geräte ohne Behälterentleerung mindestens eine halbe Stunde auf hohem Niveau funktionieren. Außerdem sollten sie nicht nur zum Aufsaugen von Staub, sondern auch zum Absaugen an Elektrowerkzeugen geeignet sein“, gibt Tim Olaf Böl noch einen Tipp. In Fällen mit hoher Staubemission haben außerdem Luftreiniger, zusätzlich zu einer Absaugung direkt an der Bearbeitungsmaschine, eine unterstützende Reinigungsfunktion: Sie filtern die staubhaltige Luft im Arbeitsbereich und führen sie sauber wieder aus.

Zusätzlich sind Staubschutz-Trennwände perfekt geeignet für eine schnelle und komplett staubfreie Abtrennung von Räumen und Arbeitsbereichen ohne Beschädigungen der Decken und Wände und ermöglichen ein staubfreies Arbeiten. „Die Zone, in der gearbeitet wird, wird vom Rest des Gebäudes staubdicht abgeschirmt und Staub, Schmutz und Zugluft werden von anderen Räumen ferngehalten. Während auf der einen Seite also umgebaut wird, können auf der anderen Seite die alltäglichen Aktivitäten ganz normal weitergehen“, sagt Böl und gibt zu bedenken: „Mit der Kombination aus Trennwand, Bau-Entstauber und Luftreiniger schlagen Handwerker drei Fliegen mit einer Klappe: Sie halten Maßnahmen zum Arbeitsschutz ihrer Angestellten, zum Gesundheitsschutz aller Beteiligten und zum Regressschutz bei Schäden von Kundeneigentum ein.“

  

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