Bau-Staubsauger – Entstauber mit Filtertechnik

Bau-Entstauber: Einsatzbereich, Staubmenge und Staubart entscheiden über den passenden Baustaubsauger

Auf die Staubklasse kommt es an

Staubklasse L – Leicht gefährliche Stäube

Sicherheitsstaubsauger der Staubklasse L dürfen nur bei Stäuben eingesetzt werden, die als leicht gefährlich gelten. Dazu zählen Stäube aus Gips, Kalk und Glimmer. Bei diesen Sicherheitssaugern müssen keine Luftgeschwindigkeiten im Sauger gemessen werden und es bestehen keine besonderen Anforderungen an die Filterung oder Entsorgung.

Staubklasse M: Mittel gefährlich

Zwar gelten für Sicherheitssauger der Klasse M nicht die höchsten Anforderungen an die Filterung. Dennoch sind eine staubarme Entsorgung, die über einen Entsorgungs- oder Filtersack erfolgen kann, und eine Messung der Luftgeschwindigkeit im Sicherheitsstaubsauger Pflicht. Stäube der Staubklasse M sind aus Kupfer, Mangan oder Holz. Aber auch Stäube von Latex- und Ölfarben, Fliesenkleber und quarzhaltige Materialien wie Sand und Kies gehören dazu.

Staubklasse H: Hochgefährliche Feinstäube

Zur Staubklasse H gehören krebserregende Stäube sowie Stäube, die mit Keimen oder Bakterien kontaminiert sind. Typische Vertreter sind Arsen, Blei und Schimmel. Für Sicherheitssauger der Staubklasse H sind die Messung der Luftgeschwindigkeit im Sauger, eine staubfreie Entsorgung über Spezialfiltersäcke und höchste Anforderungen an die Filterung vorgeschrieben.

 

Haben Sie Fragen? Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns einfach an: +49 (0) 345 22580-441 oder im Live-CHAT unten rechts. Weitere Infos einfach nach unten scrollen nach den Produkten.

 

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Bau-Staubsauger – Entstauber mit Filtertechnik

Bau-Entstauber: Einsatzbereich, Staubmenge und Staubart entscheiden über den passenden Baustaubsauger

Auf die Staubklasse kommt es an

Staubklasse L – Leicht gefährliche Stäube

Sicherheitsstaubsauger der Staubklasse L dürfen nur bei Stäuben eingesetzt werden, die als leicht gefährlich gelten. Dazu zählen Stäube aus Gips, Kalk und Glimmer. Bei diesen Sicherheitssaugern müssen keine Luftgeschwindigkeiten im Sauger gemessen werden und es bestehen keine besonderen Anforderungen an die Filterung oder Entsorgung.

Staubklasse M: Mittel gefährlich

Zwar gelten für Sicherheitssauger der Klasse M nicht die höchsten Anforderungen an die Filterung. Dennoch sind eine staubarme Entsorgung, die über einen Entsorgungs- oder Filtersack erfolgen kann, und eine Messung der Luftgeschwindigkeit im Sicherheitsstaubsauger Pflicht. Stäube der Staubklasse M sind aus Kupfer, Mangan oder Holz. Aber auch Stäube von Latex- und Ölfarben, Fliesenkleber und quarzhaltige Materialien wie Sand und Kies gehören dazu.

Staubklasse H: Hochgefährliche Feinstäube

Zur Staubklasse H gehören krebserregende Stäube sowie Stäube, die mit Keimen oder Bakterien kontaminiert sind. Typische Vertreter sind Arsen, Blei und Schimmel. Für Sicherheitssauger der Staubklasse H sind die Messung der Luftgeschwindigkeit im Sauger, eine staubfreie Entsorgung über Spezialfiltersäcke und höchste Anforderungen an die Filterung vorgeschrieben.

 

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Bau-Staubsauger – Entstauber mit Filtertechnik

Beim Abschlagen von Putz, beim Fräsen, Abschleifen von Decken und Wänden, beim Mörtel mischen und beim Schleifen von Parkett: Dabei kann schnell 100 Milligramm Staub pro Kubikmeter Luft entstehen. Erst einmal eingeatmet, kann Staub, je nach Art, Größe der Partikel und Ort der Ablagerung, zu schwerwiegenden Reizungen und Erkrankungen der Atemwege, der Haut und Augen führen. Ohne Baustaubsauger läuft deshalb auf Baustellen fast nicht mehr. Bei ihren Fachseminaren zum Schwerpunkt staubfreies Arbeiten in mittelständischen Handwerksbetrieben fiel den Dozenten der Experten für staubfreies Arbeiten von Team Direkt (www.team-direkt.de) jedoch auf, dass viele Handwerker unsicher sind, welcher Baustaubsauger nun der richtige für sie ist. Gastautor Tim Böl, Fachberater fürLuftreiniger, Bau-Staubsauger, Baustellen- und Arbeitsplatzgrenzwerte nach TRGS 504bei Team Direkt, informiert über die Unterschiede bei Bau-Entstaubern. 

Für die unterschiedlichen Aufgaben, Anforderungen und Tätigkeiten im Handwerk und auf dem Bau gibt es verschiedene Arten an Baustaubsaugern. Ihre Gemeinsamkeit: Baustaubsauger für das Handwerk sind so konzipiert, dass sie kompatibel mit Elektrowerkzeugen sind. Das bedeutet, dass sie direkt an ein Elektrowerkzeug angeschlossen werden können und somit Staub am Entstehungsort zuverlässig im Dauereinsatz absaugen. Außerdem sind sie besonders robust und erleichtern durch clevere Details, wie eine Schlauchaufbewahrung im Schlauchdepot, das Handling auf Baustellen.

Auf dem Weg zum richtigen Bau-Entstauber sollten Handwerker sich deshalb mit drei Aspekten auseinandersetzen: dem Einsatzbereich, der Staubmenge, die aufgenommen werden soll, und der Art der bei der Arbeit entstehenden Stäube. Wer den Sauger nur in der Werkstatt einsetzen will, kann ruhig zu einem größeren Modell greifen, um insgesamt mehr Staub und auch größeren Staub wegzubekommen, ohne ständig den Filter wechseln zu müssen. Geeignet ist beispielsweise der mobile, weil fahrbare Arbeitsplatzentstauber Rexipur. Diese Absauganlage mit einem Volumenstrom von fast 2500 Kubikmetern pro Stunde sorgt für saubere Luft an Quarzstaub belasteten Arbeitsplätzen und ist für Werkstätten von Steinmetzbetrieben geeignet. Für eine Anwendung auf Baustellen empfehlenswert sind kleine, kompakte Geräte, um sie leichter transportieren zu können. In diesem Zusammenhang kommt es auch auf die anfallende Staubmenge an. Je größer sie ist, desto größer sollte auch der Behälter sein. Grobe Tätigkeiten, beispielsweise das Schleifen im Trockenbau, verursachen immer große Staubmengen. Wer nicht ständig den Behälter leeren möchte, sollte zu einem größeren Modell greifen.

 Welche Stäube entstehen und wie gefährlich sind sie?

Die wichtigste Frage, die sich Handwerker vor dem Kauf eines Baustaubsaugers stellen sollten, ist jedoch die, welche Art von Stäuben überhaupt bei ihren Arbeiten anfallen. So entstehen beim Sägen tendenziell eher Grobstäube, beim Schleifen eher Feinstäube. Die Feinstäube sind besonders gesundheitsgefährdend, denn sie gelangen tief in die Atemwege und setzen sich dort ab. Viele Erkrankungen, die durch das Einatmen von Staub hervorgerufen werden, sind erst in vielen Jahren spürbar und treten manchmal sogar erst im Rentenalter auf.

Dementsprechend müssen Bau-Entstauber besondere Anforderungen erfüllen: Wer bei seinen Arbeiten mit Blei-, Asbest- und Quarzstaub, mit Holzstaub von Eiche und Buche, aber auch mit Schimmel in Kontakt kommt, sollte dringend Sauger der so genannten Staubklasse H wählen. Für diese Sicherheitssauger gelten die höchsten Anforderungen an die Messung der Luftgeschwindigkeit im Sauger, die staubfreie Entsorgung über Spezialfiltersäcke und an die Filterung. Zur Entfernung von Asbest-Stäuben gibt es eine Sonderanforderung, die über die Staubklasse H hinaus geht: Es dürfen nur baumustergeprüfte Staubsauger nach TRGS 519 Nummer 7.2 Abs. 6 eingesetzt werden. Damit darf nicht jeder Sicherheitssauger für die Staubklasse H auch für Asbest-Reinigungsarbeiten genutzt werden.

Die zweite Gruppe sind Stäube der Staubklasse M. Dazu gehören Stäube aus Kupfer, Mangan und die meisten Holzstäube, aber auch Stäube von Latex- und Ölfarben, Fliesenkleber und quarzhaltige Materialien wie Sand und Kies. Für Sicherheitssauger der Klasse M gelten zwar nicht die höchsten Anforderungen an die Filterung. Dennoch sind eine staubarme Entsorgung, die über einen Entsorgungs- oder Filtersack erfolgen kann, und eine Messung der Luftgeschwindigkeit im Sicherheitsstaubsauger Pflicht. Die dritte Gruppe sind Sicherheitsstaubsauger der Staubklasse L. Sie dürfen nur bei Stäuben eingesetzt werden, die als leicht gefährlich gelten. Dazu zählen Stäube aus Gips, Kalk und Glimmer. Bei diesen Sicherheitssaugern müssen keine Luftgeschwindigkeiten im Sauger gemessen werden und es bestehen keine besonderen Anforderungen an die Filterung oder Entsorgung.

Grenzwerte einhalten

Der Gesetzgeber hat Grenzwerte für Stäube festgelegt: Jeder Stoff hat seinen eigenen Wert. Er wird in Milligramm pro Kubikmeter Luft angegeben. Für Stäube der Staubklasse H liegt dieser Grenzwert bei weniger als 0,1 mg/m³. Geeignete Sicherheitssauger müssen damit einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent aufweisen. Damit dürfen maximal 0,005 Prozent des aufgesaugten Staubs wieder an die Umgebungsluft abgegeben werden. Der Beurteilungsmaßstab für die Belastung am Arbeitsplatz für Quarzstaub beispielsweise liegt bei 0,05 mg/m³. Wird dieser Wert bei 8 Stunden täglicher Arbeit in fünf Tagen der Woche eingehalten, sind keine gesundheitlichen Risiken zu fürchten. Dieser Grenzwert ist nicht zu verwechseln mit dem Arbeitsplatzgrenzwert für A-Staub, der seit Januar 2019 bei 1,25 mg/m³ liegt – das ist nicht einmal ein Tausendstel eines Stückes Würfelzucker, der pulverisiert auf einen Kubikmeter Raum verteilt wird. Wie wenig da 0,05 mg/m³ sind, ist kaum vorstellen. Damit sind aber auch intensive Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der auf der Baustelle anwesenden Personen zwingend erforderlich, die damit beginnen, die Staubemission bereits bei der Entstehung zu verhindern oder auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Auch auf Schlauchdurchmesser, Warnton und automatische Abreinigung achten

Bei der Wahl des richtigen Sicherheitssaugers ist auch die Absaugleistung entscheidend. Sie ist umso höher, je dicker und kürzer der Schlauch ist. Bei großen Staubmengen sollte die Wahl auf einen Schlauch mit größerem Durchmesser fallen, um die schiere Menge zu bewältigen. Als Faustformel gilt hier: Zur Reinigung einer Baustelle sollte der Durchmesser mindestens 35 mm sein. Für den Anschluss an Elektrowerkzeuge reicht ein dünnerer Schlauch. Sicherheitssauger für die Staubklassen M und H müssen zudem über eine zusätzliche Sensorik verfügen, die anzeigt, wenn die Saugleistung nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dies erfolgt in der Regel über einen Signalton. Vor allem für den Trockenbau empfehlenswert ist ein Sauger mit automatischer Abreinigung. Diese Bauentstauber besitzen spezielle PET-Filter mit Teflonbeschichtung. Dadurch ist die Saugleistung gleichbleibend hoch, da der Filter nicht verstopft. In der Werkstatt genügt meist ein Gerät ohne automatische Abreinigung.

Keinesfalls sollten Handwerker dem Irrtum unterliegen, ein professioneller Bau-Luftreiniger sei ein Ersatz für einen Bau-Entstauber, da ein Luftreiniger ein großes Filtrationsspektrum besitzt. Das ist zwar richtig, alerdings befreien diese die Luft „nur“ von Feinstaub und kleinsten Partikeln. Staub mit einer Größe zwischen 10 und 100 μm wird nur teilweise erfasst, Partikel über 100 μm gar nicht. Hier kann nur ein Bau-Entstauber wirksam helfen. 

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